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4. Chiemsee Triathlon 2015

Der Chiemsee Triathlon bringt als wichtiger Tourismus-Faktor ein internationales Teilnehmerfeld nach Chieming.

Chieming, 29.06.2015

Nach vier Jahren hat sich der Chiemsee Triathlon als Leuchtturm für den Tourismus in der Region entwickelt. Das war das einstimmige Urteil von Politikern, Touristikern, lokalen Firmen und Sportlern über den Sportevent, der am Sonntag (28. Juni 2015) zum vierten Mal rund um Chieming ausgetragen wurde.
Hunderte Sportler aus aller Welt hatten teilgenommen. „Man hat uns zuvor schon gekannt, aber jetzt noch besser“, sagte Chiemings Bürgermeister Benno Graf nicht ohne Stolz – auch auf seine Bürgerinnen und Bürger. „Die Leute stehen an der Strecke und feuern die Sportler an – und es ist toll, wie sie Verständnis für die Sperrungen aufbringen.“

Dass Chieming und der Chiemgau von dem Event vor allem am Wettkampfwochenende, aber auch darüber hinaus profitieren, bestätigte auch Christian Fitzner, Leiter der Chieminger Tourist-Information. „Der Chiemsee Triathlon hat einen touristisch positiven Effekt“, sagte er. „Ende Juni sind zwar in der Regel schon viele Gäste hier, aber die Triathleten sind für uns sehr wichtig, denn sie kommen mit ihren Familien und Freunden, sind schon vorher zum Trainieren hier – und kommen später wieder. Außerdem wird durch den Chiemsee Triathlon in vielen Medien über Chieming berichtet, die wir ansonsten in dieser Form und in dem Ausmaß gar nicht erreichen würden“, stellt er fest.
Das bestätigten auch die bei der Pressekonferenz am Chiemsee Triathlon-Wochenende 2015 anwesenden Profi-Triathleten. Duathlon-Europameisterin Jenny Schulz war seit Montag schon in der Region und ist beim 1. Chiemsee Triathlon Gesamtdritte geworden. „Ich wäre nicht das zweite Mal hier, wenn es nicht so toll wäre“, sagte die Sportlerin, die als eine der Favoritinnen über die Mitteldistanz mit 2 Kilometern Schwimmen, 80 Kilometern Radfahren und 20 Kilometern Laufen an den Start ging.

Zum ersten Mal am Chiemsee gestartet waren der Österreicher Thomas Steger, der den Chiemsee Triathlon 2015 über die Mitteldistanz schließlich gewann, sowie Tobias Heining als Viertplatzierter über die gleiche Distanz. Beide hatten sich aber schon vorher in die Region „verliebt“. Steger war im vergangenen Jahr noch Zuschauer und Heining hatte Urlaub am Chiemsee gemacht. „Damals dachte ich mir: hier will ich starten.“ Der Rothsee-Triathlon-Gewinner stufte den Chiemsee Triathlon deshalb nicht nur als irgendein Rennen ein: „Das ist mein Saisonhöhepunkt und ich erwarte mir hier einiges,“ verkündete er noch vor dem Start.
Zum vierten Mal waren Christian Jais und Renate Forstner dabei. Beide mit Erfolg, hatten sie doch schon Siege auf der Kurzdistanz (1,5/40/10 km) am Chiemsee vorzuweisen. „Ich mag die Strecken, deshalb komme ich jedes Jahr gern wieder“, bekannte Jais.

Ehrensache war es auch für lokale Sponsoren wie das Autohaus Osenstätter, Laufbandergometer-Hersteller h/p/cosmos oder die Bike-Firma Syntace bei dem Triathlon als Sponsoren dabei zu sein. Beim Osenstätter Firmen-Cup machen dann auch schon Dutzende Staffeln mit Firmen-Mitarbeitern aus dem Chiemgau mit. „So lange wir noch keine Volksdistanz haben, ist das ein tolles Projekt, um interessierte Einsteiger an unseren Sport heranzuführen“, sagt Tri-Organisator Sven Hindl. Als Chiemseer Firma war es auch für Thomas Mayerhofer von Syntace klar, mit einzusteigen, aber nicht mit einem einfachen Scheck: „Wir wollten kein klassisches Sponsoring machen, indem wir Banner aufhängen, sondern wir bringen uns ein.“ Sein Team hat sich unter anderem komplett um die Radstrecke gekümmert und stellte die Führungsradler. „Mit dem Know-How haben wir die Radstrecke eingerichtet – streng nach UCI-Richtlinien.“ Von h/p/cosmos ist auch das komplette Team eingebunden, wie Michael Heser bestätigt. „Uns ist wichtig, dass wir beim Chiemsee Triathlon dabei sind.“ Seine Mannschaft war deshalb nicht nur auf der Messe vertreten, sondern managte auch die Laufstrecke, war aber auch mit drei Staffeln am Start und bot Streckenbesichtungen der Laufstrecke an.

Für Chiemings Bürgermeister Benno Graf geht deshalb der Blick schon in die Zukunft: „Das alles hat sich toll entwickelt und ich gehe davon aus, dass der Triathlon eine ständige Einrichtung bei uns am Chiemsee bleibt.“

Quelle: Wechselszene Sportpromotion

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